Shell: raus aus der Arktis!

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Mittwochabend, 17. Juni, vier Mitglieder von Greenpeace Münsingen standen vor der Shell Tankstelle in Bad Urach und protestierten gegen Shell's Arktispläne und das Auslaufen der Plattform Polar Pioneer zwei Tage zuvor. Deutschlandweit gab es ähnliche Proteste in über 30 Städten und in Seattle stellten sich Kajak-Aktivisten und Schwimmer der auslaufenden Ölplattform im Hafen entgegen und blockierten sie für mehrere Stunden. Die ganze Welt schaut auf Shell und seine verantwortungslosen Pläne in einem der fragilsten Ökosysteme der Welt.

Sollte Shell in der Tschuktschensee Öl finden und mit der Förderung beginnen, schätzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent. Noch immer sind an der Küste Alaskas die Ölreste des letzten schweren Unfalls von vor 26 Jahren nachweisbar. Die Folgen der Havarie der Exxon Valdez zeigen, dass die Arktis zu den ökologisch sensibelsten Regionen auf unserem Planten gehört. Deshalb ist für uns klar: Shell muss raus aus der Arktis!

 

Weiterführende Links

Greenpeace Deutschland zu Shells Arktisplänen
I'm standing between Shell and the arctic - GP international Interview mit Aktivistin in Seattle
Activists say Shell No! - GP international zu Aktionen in Seattle
Finde die aktuelle Position der Polar Pioneer
Mach mit: Protestmail an Shell
Bericht in der Südwestpresse