Olympia in Japan nach Fukushima

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Japan will mit der Olympiade 2020 das Leben nach Fukushima zurückholen. Atomexperte Heinz Smital war in der Region. Ein Interview über gefährliche Pläne dort – und in Deutschland:

Fukushima. Bei den meisten Menschen weckt die eigentlich recht wohlklingende japanische Präfektur wohl düstere Erinnerungen an die verheerende Atomkatastrophe im Jahr 2011. Das soll sich ändern: mit den diesjährigen Olympischen Spielen in Japan, für die auch in Fukushima City das Baseball-Stadion umgebaut wurde. Japan will die Olympiade als Spiele des Wiederaufbaus inszenieren. Es soll Normalität einkehren.
Verständlich dieser Wunsch. Doch Radioaktivität bleibt. Jahrzehntelang. Egal wie oft hochkontaminierte Dörfer gereinigt werden. Die Natur mit Bergen, Bäumen, Steinen, Sand lässt sich nicht in eine Waschmaschine packen. Von irgendwoher kommt die Radioaktivität zurück, etwa wenn Regen die Teilchen anspült.

Das komplette Interview unter:  https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/atomkraft/nicht-normal

Weiterführende Links

Report: Kinder und Arbeiter in Fukushima