Grillen: Geht auch ohne Fleisch

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Am Samstag, den 10. Juni, hatte die Greenpeace Münsingen zum Grillen auf der Grillstelle Eisberg beim Segelfluggelände eingeladen, um gemeinsam mit Interessierten auszuprobieren, was sich leckeres Vegetarisches auf dem Grill zaubern lässt.
Bei angenehmen Temperaturen trafen nach und nach die Gruppenmitglieder und interessierte Besucher und Mitgriller ein. Im Rahmenprogramm wurden lustige Spiele durchgeführt. Beim ökologisch vegetarischen Grillen ging es nicht nur um Alternativen für Fleisch, sondern auch um die Vermeidung von Plastik und anderen umweltschädlichen Materialien wie Alufolie. „Grillen macht auch ökologisch Spaß, und schmecken tut’s allemal besser“, sagt Kai Dreher-Schultze, „aber viele wissen einfach nicht, was sie statt Fleisch auf den Rost legen sollen.“
Der ungebremste Fleischkonsum verbunden mit den katastrophalen Verhältnissen in der Massentierhaltung bildet den Hintergrund für die Aktion. Die Nutztierhaltung ist für bis zu 18 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich. Sie gehört damit – neben den Sektoren Energie und Verkehr – zu den Hauptverursachern der Klimaerwärmung. Die Massentierhaltung benötigt zudem extrem viel Agrarfläche. 80 Prozent aller landwirtschaftlichen Flächen weltweit werden für die Fleischproduktion benötigt. In Gebieten mit Massentierhaltung ist außerdem das Trinkwasser durch starke Ausbringung von Gülle belastet. „Es lohnt sich also, den eigenen Fleischkonsum zu überdenken“, sagt Kai Dreher-Schultze.