Aktion Speisekammer

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Wie wir uns ernähren hat einen wesentlichen Einfluss auf die Umwelt. Der Kauf von in Plastik verpackten Lebensmitteln führt zu großen Mengen Plastikmüll, der für Jahrhunderte in den Weltmeeren treibt. Unser Fischkonsum hat zur Folge, dass die Meere überfischt sind und viele Arten vom Aussterben bedroht sind. Viele Produkte aus der industriellen Landwirtschaft stammen aus Massentierhaltung oder werden unter massivem Einsatz von Giften produziert. Die Produktion von Futter- und Nahrungsmitteln für unseren Markt zerstört die Artenvielfalt auf anderen Kontinenten und entzieht den dort lebenden Menschen die Existenzgrundlage. Grund genug zu überlegen, wie man die eigene Speisekammer füllt. Greenpeace Münsingen hat sich deshalb am 24. September an der "Aktion Speisekammer" beteiligt und nachhaltige Landwirtschaft und Meeresschutz in den Fokus gerückt.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung

Die Aktion Speisekammer war eine Gemeinschaftsveranstaltung von Biosphärenzentrum, Volkshochschule, Landfrauen, Kreislandwirtschaftsamt, Tafelladen, Eine-Welt-Initiative, Bruderhausdiakonie, BUND Ortsgruppe Alb und Greenpeace Münsingen sowie von privat engagierten Menschen mit einem gemeinsamen Ziel: nachhaltige Ernährung. Es handelte sich um ein Informations- und Mitmach-Angebot, bei dem sich alles um Ernährung drehte. Durch die Aktion wurde der Wochenmarkt um weitere Stände erweitert und die Besucher probierten Kräutersmoothies, kosteten Awaruli-Gekochtes, machten Gemüse haltbar, nähten sich Einkaufstaschen und schauten dem Bürgermeister beim Spätzleschaben zu.

Wir informierten über die Folgen unserer Einkaufsgewohnheiten auf die Weltmeere. Dazu wurden Fischratgeber (siehe Link unten) verteilt und über die Folgen von Plastikmüll in den Weltmeeren aufgeklärt. Das Beispiel eines Einkaufs auf dem Markt zeigt, dass es auch anders geht. Hier kann man seine Lebensmittel mit nach Hause nehmen, ohne danach Plastikverpackungen entsorgen zu müssen. Der Einkauf beim Direktvermarkter bringt den Konsumenten zudem in direkten Kontakt zum Erzeuger. 

Greenpeace Münsingen informierte auch über nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik und Pestizide. So konnten sich Besucher am Stand über die Nachhaltigkeit unterschiedlicher im Handel erhältlicher Produkte aufklären lassen.

Uns hat die Aktion Spaß gemacht, und lecker war's obendrein.

Weiterführende Links

Greenpeace Fischratgeber als Download
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